Werfen Sie Ihre Netze woanders aus!

Kein WLAN in der Staatsbibliothek zu Berlin. Wäre auch viel zu benutzerfreundlich, oder? Stellen Sie sich das doch mal vor. Keine 15 minütigen Warteschlangen vor den Internetarbeitsplätzen nur um schnell einige Emails zu schreiben, oder Nachrichten zu lesen. Katalogrecherche von ihrem Arbeitsplatz aus, Buchbestellung am eigenen Laptop. Alles viel zu benutzerfreundlich! Kommt gar nicht in die Tüte…

18 comments so far

  1. Weltenweiser on

    Ich bin dafür, dass alle Laptops beschlagnahmt und rituell verbrannt werden, deren Eigentümer zu blöd sind, den Sound oder abzustellen oder die Einstellungen zu ändern,und sämtliche Nutzer der Bibliothek beim Hochfahren mit dem Windows-Jingle nerven.

  2. Stabiblues on

    Dazu fällt mir folgendes ein:

  3. Alexander Hartmann on

    Mit WLAN würden doch die meisten nur noch chatten und surfen. Dann wäre es endgültig unmöglich, einen Sitzplatz zu bekommen, wenn man nicht frühmorgens auftaucht.

    Es wird mal wieder Zeit für eine Preiserhöhung.

  4. WLAN in der Stabi?

    Im Weblog Stabiblues wird WLAN fr den Lesesaal gefordert. Bin ich der Einzige, der es dann fr nahezu ausgeschlossen hlt, zwischen Counterstrike- und StudiVZ-Kids noch einen Sitzplatz zu ergattern, wenn man nicht frhmorgens ein Badetuch auslegt?

    Es

  5. AG on

    Ich finde es zumindest gut, dass nicht alle Rechner in der Stabi Internetfähig sind. Bin immer extrem genervt z.B. in der HU Zweigbibliothek Geschichte, wenn ich mal an den OPAC will und alle PC-Plätze von Flügebuchern, Tippspielern und Hotmailern besetzt sind. Andererseits möchte man hin und wieder andere Kataloge, Buchhandel etc. aufrufen und kann das dann nicht. M. e. ein unauflösbarer Konflikt.

  6. Jerome on

    Bei Missbrauch kann ganz einfach die W-Lan-Karte inkl. Rechnerkennung gesperrt werden.

    Wesentlicher fände ich endlich mal eine zentrale Bibliothek in Berlin, die rund um die Uhr geöffnet hat!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Evtl. mit eingeschränktem nächtlichen Leihbetrieb. Aber es ist schon peinlich, dass man in Berlin immer noch so rückständig ist.

  7. library-man on

    hallo???

    2/3 der studentenschaft pennt schoon tagsüber… oder wollt ihr gruppen-schlafen???

    wenn…dann nachts geöffneter lesesaal.. aber keinerlei leihbetrieb!!!

  8. Christoph on

    Nachts geöffneter Lesesaal, auch zunächst in beschränkter Grösse, inkl. Handapparat wäre doch schon mal ein sehr sinnvoller Schritt und Anfang, der in Berlin bereits extrem überfällig ist und grstzl. sofort umgesetzt werden müsste.

  9. batman on

    natürlich wäre das sinnvoll.. problematisch nur: die knappe personaldecke und ob es sich lohnt… mehr als 80 leser werden es wohl kaum sein und dafür das haus zu unterhalten – strom, heizung u. infrastruktur – ist fraglich. müßte man ausprobieren!!

    und zum personal: der öfftl dienst zahlt abartige zuschläage – im centbereich!!! kein scherz.. welcher mitarbeiter macht das dann gern??? also keine 50 oder 100% zuschlag wie im einzelhandel!

  10. Christoph on

    Das mögen Einzelprobleme sein, die es zu lösen gilt.

    So liesse sich je nach Nutzungszahl, welche nur in der Praxis zu ermitteln ist, eine geringere Fläche zB innerhalb der Stabi für die Nutzer zugänglich machen. Für diese Fläche kann man durch Raumabtrennungen auch Heizkosten erheblich reduzieren, zudem wird insgesamt ein wesentlich geringerer Personalaufwand anfallen. Auch kann man für 24h-Nutzer die Kartengebühr höher ansetzen.

    Gegenüber dem Marketing- und Dienstleistungseffekt für die Bundeshauptstadt sind diese Details jedoch zu vernachlässigen, Berlin hat eben keine Grossindustrie, sondern nur sein intellektuelles Potential und das sollte man verteidigen und fördern, bei einer gut 3Mio-Stadt sollte man folglich zumindest eine stets zugängliche Bibo erwarten können.

    Selbst würde ich diese auch oft und spät nutzen, da hier wesentlich mehr Ruhe sein wird und die tagsüber streunenden Bibo-Kids dann wohl anderen Interessen nachgehen dürften.

  11. batman on

    …die bibo-kids ist wohl eine species, die man in kauf nehmen muss.

    raumabtrennung??? clevererweise sind die handbibliotheken quer durch den lesesaal verstreut.. oder soll man die philologen den juristen vorziehen, bloß weil deren hb ‚oben‘ steht??! wohl kaum!
    die sonder-lesesäle kann man auch nicht schließen, denn dahin wollen ja die entsprechenden fachbenuter!!!

    außerdem muss man bei allem respekt vor herrn scharoun, dem architeleten, sagen: die stabi ist schön und gut, aber als bibliotheksbau absolut eine katastophe… raumtrennung schon aufgrund div. klimatischen verhältnissen unmöglich!

    wie wäre es mit einem „umzug“..am platz der luftbrücke in tempelhof wird ein ‚kleiner‘ gebäudekomplex bald frei!

  12. Christoph on

    Zur Raumabtrennung gäbe es sicher Lösungen. Man kann zB durchaus verlangen, dass sich Nachtnutzer Ihre Bücher bis zum sonstigen regulären Schluss an den Platz holen, danach sind einige Handbibos bis morgens nicht mehr zugänglich.

    Die Sonderlesesäle sind dann auch geschlossen, Materialien sind zB ebenfalls bis 22 Uhr zu besorgen.

    Raumabtrennungen wären nicht einfach aber sicher möglich, zB durch von der Decke herunterzulassende Trennwände, ähnliche Leinwänden.

    Zumal gäbe es neben Studierenden und Lernenden sicher viele Menschen, die lieber abends in Gesellschaft noch etwas in der Bibo lesen, als alleine zu Hause, wo auch am Abend störende Geräusche auftreten können, oder sich vor den TV zu setzen bzw. anderen Abendgestaltungen zu widmen. Weitere Nutzer sind sicher auch aufgrund Ihrer Arbeitszeiten zum nächtlichen Lernen gezwungen.

    Sollte es nicht die Stabi am P-Platz sein, so könnte man andere Bibos öffnen, allen voran die Stabi UdL, es gibt viele Möglichkeiten, Berlin muss nur auch im für die Stadt essentiellen Bildungsbereich konsequent mitdenken und nicht nur stets das blosse höher, schneller, weiter, kreativer betonen.

  13. Andreas on

    Das allerblödeste hab ich heute entdeckt: im Haus Unter den Linden (keine Ahnung, wie’s in derPotsdamer Str. aussieht) kann man im Computermuseum (wird als Informationsabteilung verkauft) Katalog und Ausleihsystem nützen, und man darf sogar die Stabi-Homepage verwenden. Aber wer die Gebührenordnung und einiges andere ansehen will, hat leider Pech gehabt: ein PDF-Reader ist nicht installiert, oder vielleicht gab’s das anno 1990 (gefühltes Alter dieser Kisten) noch nicht…

  14. insider on

    Counterstrike läuft leider über WLAN nicht wirklich…

  15. […] in Berlin die jährliche Verbundkonferenz des GBV statt (siehe voriger Blogbeitrag). Ob es wohl an der Stabi WLAN geben wird? Anschließend fahre ich weiter zur European Conference on Digital Libraries (ECDL), unter […]

  16. lover on

    also Junx,

    jetzt macht mal halblang.. WLAN waere schon der Hammer und zeitgemaess!

    Die hater koennen sich ja ruhig einen kerzenbeschienenen, computerfreien Wahrhaftigkeitsraum abgrenzen lassen.. Ich arbeite aber mit meinem Computer und brauche (ja, brauche! wundervolles Wort) Netzzugang!

    Killerspielkinder in der Stabi sind doch weltfremde Panikmache.. stop hating!!

  17. max on

    Warum zum Teufel sollten killerspielspielende Kinder ausgerechnet in die Stabi kommen, um sich gewalttätig austoben zu können?!? Ist doch zu Hause oder bei Freunden viel gemütlicher?

  18. Johnk641 on

    This design is incredible! You obviously know how to keep a reader amused. dabbkkbbabff


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