Archive for the ‘Kataloge’ Category

Daten sichern

+ + + Zur Zeit keine elektronische Bestellung möglich + + +
Datensicherung

Liebe Benutzerinnen und Benutzer!

Alle Funktionen des Ausleihsystems über Internet stehen von 0:00 Uhr bis 2:00 Uhr nicht zur Verfügung.
Die Daten werden gesichert.

Aha… und welche Daten werden jetzt hier gesichert? Und warum kann deswegen nicht bestellt werden? Und warum kann nicht gleichzeitig bestellt und gesichert werden?

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Die reinste Schikane ist es….

dass man heute schon ab 21 Uhr nicht mehr bestellen kann… Es war ja zu befürchten, morgen ist ja schliesslich Feiertag. Da rechnet der geplagte Stabinutzer nun ja schon mit einer Bestellblockade. Dass diese aber nun schon einen Tag früher beginnt ist die Höhe!

Zurzeit keine elektronische Bestellung möglich

Samstagabende sind geradezu ideale Arbeitsabende. Die Stabi macht samstags ja sowieso schon früher zu, sonntags steht man für gewöhnlich nicht zu früh auf und das Telefon steht still, weil Verwandte und Freunde entweder fernsehen oder das Nachtleben unsicher machen. Ideale Arbeitsbedingungen also für eine gemütliche Lesesession in der eigenen Wohnung. Beim Lesen der in der heimischen Sammlung stehenden Bände stösst man früher oder später ganz sicher auf einen interessanten Literaturhinweis. Diesen bei der Staatsbibliothek zu bestellen, eilt man zum Computer, startet den Browser und begibt sich auf die Seite des von allen geliebten Stabikats. In den unendlichen Weiten der Sammlung findet man auch tatsächlich das benötigte Buch und klickt freudig erregt auf den Bestellknopf! Doch, ach, wie ist die Enttäuschung groß, wenn daraufhin folgende Meldung auf dem Bidschirm erscheint:

Liebe Benutzerinnen und Benutzer!

Um Ihnen trotz des gestiegenen Bestellaufkommens auch zu Wochenbeginn eine rasche und verlässliche Bearbeitung Ihrer Bereitstellungswünsche zu ermöglichen,muss die Staatsbibliothek vorerst die Bestellungen von Literatur per Internet an Sonntagen und Feiertagen einschränken.

Die sonstigen Funktionen des Ausleihsystems, z.B. Verlängerung, bleiben zugänglich.

Samstags ab 19 Uhr bis montags 2 Uhr können daher leider keine Bestellungen per Internet aufgegeben werden.

Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Der Leiter der Benutzungsabteilung

Dazu einige Anmerkungen:

1) Die „vorerst“ nötige Einschränkung der Wochenendbestellungen gab es schon vor fast zwei Jahren, als ich das erste Mal mit dem an anderer Stelle noch zu besprechenden Bestellsystem arbeitete. Man wundert sich schon, daß es der Leitung der Benutzungsabteilung in dieser langen Zeit immer noch nicht gelang, das Problem der Überlastung zu beseitigen.

2) Die „rasche und verlässliche Bereitstellung“ der „Bereitstellungswünsche“ mag vielleicht in den Fantasien der Leitung der Benutzungsabteilung existieren, der Alltag eines Benutzers sieht anders aus. Die Bereitstellungsfristen werden länger und länger, bestellte Bände sind „im Geschäftsgang“ oder anderweitig nicht auffindbar. Solche Pannen mögen generell zu verzeihen sein, in einer Bibliothek, die sich auf mehrere Häuser aufteilt, und in der man nur in einem Haus Bände ausleihen kann, ist dies jedoch wirklich eine Zumutung. Benutzer sind ständig zwischen zwei Häusern unterwegs, um bestellte Bücher abzuholen und finden diese dann an der Ausleihe nicht vor. Dabei geht wertvolle Arbeitszeit verloren. So sieht also eine „rasche und verlässliche Bereitstellung“ aus?

Vorbilder

Vielleicht sollte sich die Leitung der Staatsbibliothek zu Berlin einmal ein paar Tage frei nehmen und nach Wien fahren. Dort könnte man die Österreichische Nationalbibliothek besuchen und mit der Leiterin Johanna Rachinger sprechen. Die hat in folgendem Beitrag auf oe1 unter anderem über kostenfreies WLAN und LAN in den Lesesäalen, digitalisierte Kataloge und weitere interessante Themen gesprochen.

Besten Dank an Infobib für den Hinweis!

Weihnachtszeit ist Lesezeit

… nicht jedoch für die Benutzer der Staatsbibliothek zu Berlin. Dass eine deutsche Bibliothek zwischen Weihnachten und Neujahr nur sporadisch öffnet, ist ja an sich nichts neues. Die geliebte Stabi schiesst jedoch wieder einmal den Vogel ab. Nicht nur, dass aus unerfindlichem Grund am 30. Dezember wissbegierige Leser vor verschlossenen Türen stehen werden, nein, am 27., 28. und 29. Dezember wird man sogar schon um 17 Uhr aus der Bibliothek geworfen! Damit aber nicht genug: Dreist als Serviceleistung getarnt wird grossspurig angegündig, dass das Bestellsystem der Bibliothek „während der Öffnungszeiten der Bibliothek in vollem Umfang zur Verfügung“ steht. (Siehe „Neues aus der Benutzung„) Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man darüber eigentlich lachen, denn im Klartext bedeutet dies: Bücher bestellen können Sie außerhalb der reduzierten Öffnungszeiten überhaupt nicht, ätschibätsch.

Wieder einmal versagt die Benutzungsabteilung der Stabi kläglich, denn wann bestellt die ordinäre Stabi Benutzerin ihre Bücher? Doch nicht während sie in der Bibliothek sitzt und über alten Quellen brütet, sondern zu Hause, abends, bei einer Tasse Tee, vom eigenen Computer aus! Aber an die tapferen Benutzer denkt in der Administration der Staatsbibliothek zu Berlin sowieso niemand. Bücher werden in der Bibliothek verwaltet, nicht zur Verfügung gestellt. Leser stören. Je weniger Service, desto weniger Leser. Je weniger Leser, desto weniger Bestellungen. Je weniger Bestellungen, desto einfacher ist die Verwaltung der Bücher. So einfach ist das.

Schöne Weihnachten!

Bestellen per Computer?

Wie kann es eigentlich sein, daß man bei der Bestellung eines Buches über den Stabikat folgende Meldung bekommt?

Medium wurde zurückgegeben, ist in 5 Tag(en) wieder bestellbar!

Das macht stutzig! Wenn das Medium zurückgegeben wurde und das Computersystem dies auch noch weiß, dann sollte einer weiteren Bestellung doch eigentlich nichts im Wege stehen. Das ist doch das tolle an den Computern. Man kann ihnen was sagen (wie zum Beispiel, daß man ein bestimmtes Buch gerne bestellen möchte) und sie werden es nie vergessen. Ob das Buch momentan unterwegs ins Magazin ist oder nicht, ob das Buch noch ausgeliehen ist oder nicht.

Daß Katalog und Bestellsystem in der Staatsbibliothek zu Berlin zwei unterschiedliche Systeme sind, daran hat man sich als Benutzer ja nun schon gewöhnt. Daß das Bestellsystem ein stümperhaftes Programm ist, welches die chaotischen internen „Verwaltungswege“ nach außen zu vertuschen versucht, ist für die Benutzer eine Zumutung! Jede Dorfbibliothek in Österreich funktioniert besser, als das deutsche Bibliotheksflaggschiff.

Diese Woche keine Bücher!

„Aufgrund dringender Bauarbeiten im Magazin Potsdamer Strasse sind verschiedene Signaturenbereiche in dieser Woche nicht bestellbar. Sie erhalten im Bestellsystem entsprechende Hinweise.“ (Nachricht im Stabikat, eingesehen gerade eben)

Es ist ja nicht so, daß die Bauarbeiten in der Potsdamer Strasse erst gestern Nacht angefangen haben. Vielmehr wird dort schon seit Monaten rumgeschraubt und gehämmert. Die Leitung der Benutzungsabteilung unserer geliebten Staatsbibliothek zu Berlin scheint trotzdem überrascht zu sein. Oder wie soll man sich sonst erklären, daß ganze Signaturengruppen eine Woche lang nicht bestellbar sind? Überhaupt wäre es ja mal ganz schön diese Dinge im Voraus zu erfahren. Und: welche Signaturen sind denn eigentlich betroffen? Welche Arbeiten werden durchgeführt? In der letzten Ausgabe von „Neues aus der Benutzung“ war davon jedenfalls nichts zu lesen.

Regel Nummer 1: Der Benutzer in der Staatsbibliothek zu Berlin hat immer das Nachsehen.